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Elektronikriesen wollen Stück vom Autokuchen abschneiden

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Elektronikriesen wollen Stück vom Autokuchen habenTokio (JAPANMARKT/fr) – Japans Elektronik-Konzerne entdecken die Autoindustrie als neuen Absatzmarkt. Doch der Schwenk vom Konsumgüter-Verkäufer zum Industrie-Zulieferer birgt seine eigenen Probleme.

Wachstum für Sensoren

Sony-Chef Kazuo Hirai kündigte bereits zur Elektronikmesse in Las Vegas an, dass sein Unternehmen die Führungsposition für den Autosektor übernehmen will. Der Hintergedanken: Der Verkauf von Teilen an die Autoindustrie verspricht stetige Umsätze und höhere Margen.

Sony will sein Knowhow mit Bildsensoren für neue Assistenzsysteme bis hin zum selbstfahrenden Autos versilbern. Sony rechnet mit einem Absatzsprung von Bildsensoren für Autos binnen fünf Jahren auf 120 Millionen Stück. Aber Rivalen wie Toshiba, Hitachi und Panasonic wollen sich auch ihr Stück vom Kuchen abschneiden – von Computerchips bis zu Batterien für Elektro- und Hybridautos.

Zulieferer als Rivalen

Ihr zweites Problem: Die Elektronikfirmen begeben sich auf das Terrain der etablierten Automobilzulieferer wie Denso und Bosch. Diese Unternehmen haben ihr eigenes Elektronikwissen. Die dritte Herausforderung: Die Anforderungen an Qualität und Langlebigkeit in der Autoindustrie sind höher als bei Konsumgütern.

Toshiba hat bereits vor einem Jahr neue Bildverarbeitungs-Prozessoren für Dezember 2016 angekündigt. Sie sollen es ermöglichen, auch nachts Fußgänger erkennen zu können, und wären damit interessant für neue Sicherheitssysteme. Bisher sind die Umsatzanteile dieses Geschäfts nur gering – bei Sony 0,2 Prozent und bei Toshiba 7,1 Prozent.

Foto: Bildsensor (Toshiba)

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